Energie
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Kinder haften
für Ihre Eltern...
"Herausforderung Energie: Packen wir's an".
Die geplante Energieinsel am Hochfellngipfel

Die Gipfelregion des Hochfelln ist nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. In
der Region befindet sich das Hochfellnhaus, die Gipfelstation (Hochfellnseilbahn), das
Taborkirchlein und der Südhanglift. Der Energiebedarf der gesamten Region ist sehr hoch
und wird bisher mit Dieselgeneratoren und diversen Öfen bereitgestellt.
Geplantes Ziel ist es ein nachhaltiges Energiekonzept im Wärme- und Stromverbund zu realisieren und damit den C02-Ausstoß der Insel auf wenigstens ein Viertel des heutigen Wertes zu minimieren. Das Herzstück der Energieinsel spielt dabei eine Photovoltaikanlage mit etwa 18 kW, die in den Sommermonaten ausreicht, den Energiebedarf der gesamten Insel bis zu 100% allein aus der Sonne zu decken. Keine Abgase und Lärmemissionen sind ein weiterer willkommener Nebeneffekt nicht nur für den Tourismus.
Die fehlende Wärmeenergie im Winter wird durch
Kraftwärmekopplung bereitgestellt.
Doch wie kann der Strombedarf intelligent geregelt werden, denn ohne richtig
dimensionierte Stromlast funktioniert die Wärmeauskopplung mangelhaft bei entsprechend
schlechtem Wirkungsgrad.
Heizpatronen oder besser noch Wärmepumpen können das und sind die Alternative, sollte
sich im Seilbahnausschuß keine Mehrheit für das "Rundumkonzept" finden.
Denn als sinnvollste Stromlast unter den gegebenen Umständen dürfte hier der Südhanglift gelten, (denn ohne Stromlast ist keine Wärmeauskopplung zu erzielen).
Die gesamte Insel soll insgesamt auch als ein anschauliches, praktisches Beispiel dienen und Spaß machen. Das begreifen der teilweise schwierigen Zusammenhänge hin auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft ist an solchen "Leuchtturmplätzen" besonders effektiv.
Doch die Sanierung des Südhangliftes gestaltet sich lt. Betreiber als relativ teuer doch auch der Rückbau würde etwa die Hälfte des Sanierungsbetrages ausmachen, schon eine verzwickte Situation für diejenigen die schließlich das Endgültige "Aus oder Weiter" beschliesen sollen.
Können Bürger und Bergener mithelfen, Handwerker
und Pensionisten .... wer würde da überhaupt helfen?
Es ist/wäre auch möglich mit diversen Vereinen und Sponsoren diesen wieder zu
reaktivieren, modernisieren um ihn in das Gesamtkonzept sinnvoll mit einfliesen zu lassen.
Beispiele dafür gibt es, das Skigebiet Oberaudorf, der SC-Trainingslift in Lengies um nur
wenige zu nennen...
Doch was wäre davon zu halten, gemeinsam ´die
Sache anzugehen?
Hier könnte ein besonderes Beispiel für Zusammenarbeit entstehen!
und dafür lohnt es sich zu kämpfen
Zitat:Vor fast 30 Jahren lancierte Esso den Claim "Es gibt viel zu tun, packen
wir's an" in seiner Werbung - als Ausdruck eines neuen Bewusstseins für die
Einsparung von Energie. Jetzt greift das Mineralöl-Unternehmen wieder auf einen Teil
seines alten Slogans zurück. Nach Experten-Schätzungen wird die Produktionsspitze
"Peak Oil" der Weltölfördermenge in 2005 erreicht sein und danach stetig
sinken. Man wird also wieder intensiver über den zukünftigen Energiehaushalt nachdenken
müssen. Seit Mai dieses Jahres lautet der Claim nun: "Herausforderung Energie:
Packen wir's an".
Diese Inhalte stammen aus http://slogans.de/
Anmerkung des Verfassers:
Auf guad Boarisch miasad des hoasn....
back mas, machma weida es gibt vui zum doa
Planung Energieinsel am Hochfellngipfel

Die Technik der Energieinsel in der Gipfelstation

Die Technik der Energieinsel im Hochfellnhaus


Dieses Bild habe ich im Frühjahr 2009 (nach dem Abgang der
Hochfellnlawine) bei einem Gleitschirmflug aufgenommen. Sehr schön ist die gesamte
Gipfelregion zu erkennen, v. l. n. r der Südhanglift, das Taborkirchlein (oberhalb des
Fliegerstartplatzes), das Hochfellnhaus und die Gipfelstation.
Diesen Ort nachhaltig, leise und sauber mit Energie zu versorgen, wirtschaftlich zu
betreiben ist Herausforderung der wir uns stellen wollen. Die Zukunft läßt sich nur noch
nachhaltig gestalten. Viel ist noch zu lernen und umzusetzen, die "Insel"
Hochfelln ist der ideale Ort dafür.
Überblick: Die diversen Nutzungsmöglichkeiten der
Sonnenenrgie

erstellt 13.05.03 geändert 13.06.11 Peter Viehhauser